Elke Ferner Portraitfoto

Herzlich Willkommen auf der Hompage einer Naturliebhaberin und leidenschaftlichen Heimatforscherin und Buchautorin!

 

Ich wurde 1955 geboren und lebe in Mecklenburg in der Griesen Gegend – in Eldena in dem Ortsteil Güritz.

 

Die Wendezeit erlebte ich als Bürgermeisterin einer kleinen Gemeinde. In dieser hauptamtlichen Tätigkeit erlebte ich die letzten Monate der untergehenden DDR, engagierte mich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs der Umgestaltung und Neuaufbaus ebenso in der Gemeinde, stellte Weichen für einen Neubeginn. Anfang der 90iger Jahre hatte ich die Möglichkeit an Weiterbildungen teilzunehmen, um in einer Amtsverwaltung tätig zu sein. Die Vielfältigkeit meiner beruflichen Tätigkeit sowie die unterschiedlichen Wohnorte mit seinen Bewohnern führte immer wieder zu neuen Begegnungen und Erlebnissen.

 

Bedingt durch ein traumatisches Erlebnis, aber auch den mir aufgezwungenen zahlreichen Lebensänderungen schrieb ich von Kindesbeinen an Ereignisse auf. Auf dieser Grundlage kam ich schon frühzeitig zur Ahnen- und Heimatforschung.

 

Dass aus meinem mir geschaffenen „Archiv“ einst Kurzgeschichten entstehen würden, ahnte ich in jungen Jahren keineswegs. Ein viel zu früh aufgezwungenes Rentnerdasein schaffte mir Raum und Zeit dafür.

   

Als leidenschaftliche Ahnen- und Heimatforscherin habe ich Interesse Geschichte für nachfolgende Generationen zu bewahren. Zettel und Stift in meiner Handtasche sind genauso wichtig wie die Geldbörse. Besuche bei älteren Menschen und dabei ihren Erzählungen zu lauschen, faszinierte mich von Kindesbeinen an. Bei der Großmutter hörte ich atemlos, was ihre Generation bewegte. In mir saß dadurch schon in jungen Jahren das Bedürfnis, Erlebnisse und Erfahrungen der „Alten“ niederzuschreiben. Es gilt Erinnerungen, Gedanken und Gefühlen einen dauerhaften Platz auf dem Papier zu schenken.

  

In unserer ständig davon laufenden Zeit verblasst manche Erinnerung schneller. In der Wendezeit überschlugen sich die Ereignisse geradezu. Meine Kurzgeschichten in den Büchern können Geschichtsschreibern und Geschichtsdeutern eventuell behilflich sein.

  

Als große Fauna- und Florafreundin fasziniert mich die Vielfältigkeit, die unsere Natur zu bieten hat. Naturbeobachtungen fügen sich zuweilen in meinen Geschichten in den einzelnen Büchern ein, widme ich aber auch alleinigen Platz. Vorrangig in dem Buch: „Des Federlesens Wert“. Ich weise gern auf klitzekleine Details am Wegesrand hin, die einfach zu viele menschliche Geschöpfe übersehen. Die Zerbrechlichkeit unseres Lebens und deren Grundlage – unserer Natur – schenke ich mit meinen Zeilen immer wieder unauffällig Raum.

   

Ich fühle, es gibt keinen Moment zu verschenken, ihn sinnlos verstreichen zu lassen und verfasste in einem Gedicht entsprechende Gedanken.

  

Lebenszeit 

Die besten Jahre viel zu schnell durchlebt.

Ganz unbedacht,

als hätt` ich noch unendlich Zeit! 

Plötzlich Schwalben vom Dache sangen, 

sieh und hör, 

genieße sie, die Zeit, die dir noch bleibt! 

Nimm sie wahr, 

die immer kleiner werdende Lebenszeit. 

Schau nach links und nach rechts, 

nach vorn und nach hinten. 

Sieh den Regenbogen und das Wetterleuchten, 

das Turteln der Vögel, 

den Tau auf den Blättern, 

herrlichste Sonnenuntergänge. 

Koste den sachten Regen auf der Haut. 

Geh langsam, 

um all die Schönheiten des Lebens zu erkennen 

und die Liebe, die Schöne, 

nicht zu verkennen.

 

In der Jetzt-Zeit baue ich auf zahlreiche Leser und Zuhörer.

 

So hoffe ich, Willige zu treffen, die mit der Vorzeit oder unserer fantastischen Natur ein Rendezvous genießen möchten. Halten Sie eines meiner Bücher in Händen, setzen Sie sich in einen bequemen Sessel, schauen Sie nicht auf die Uhr und lassen Sie sich auf meine Zeilen ein – das wünscht sich

Elke Ferner

Elke Ferner sitzend im Eiscafe Eldena