Hinweise auf das Buch „Ein Leben in der DDR und eins danach“

Mit Augenzwinkern wage ich einen weiteren Rückblick auf das Leben in der DDR.

Mein drittes Buch mit Alltagsgeschichten aus der untergegangenen Republik enthält auch diverse Erlebnisse aus der Nachwendezeit. Insbesondere die ersten Jahre im einheitlichen Deutschland sorgten nicht nur für freudvolle Erinnerungen. So vielschichtig die Menschen in der DDR waren, so unterschiedlich sind auch die in Geschichten verfassten Episoden.

Vierzig Jahre lebten etwa 17 Millionen Menschen in dem sozialistischen System, das den Bürgern eine bessere Zukunft schenken wollte, sie aber einsperrte und Doktrinen vorsetzte.

Verschweigen, gar tot schweigen dürfen wir das DDR-Leben nicht. Die DDR war und bleibt ein Stück Identität seiner einstigen Bewohner. Neben zu verurteilenden Ereignissen gab es nennenswerte gut funktionierende Kontakte, wie Hausgemeinschaften, Arbeitskollektive, die Vielen ein Zuhause schenkte; die Freude und Freunde mit sich brachten, wo gemeinsam gefeiert und getanzt wurde. Ellenbogen als Waffe nutzten DDR-Bürger kaum. Mobbing eine Seltenheit und wenn - von gewissem Personal für ganz bestimmte nicht in das Regime passende Leute angewandt.

Es ist eine Zeitreise in eine andere Welt. Es soll gezeigt werden unter welchen Umständen die Menschen in der DDR lebten.

Egal ob Frauen oder Männer, Junge oder Alte erlebte ein Jeder diese Zeitspanne anders, arrangierte sich mit der Ordnung mehr oder weniger.

 

Mein Anliegen ist es Geschichte zu erhalten, sie vor allem differenziert zu betrachten. Nur mit schwarz-weiß geht es nicht. Es gibt immer und überall Grautöne.

Berichten, zuhören und austauschen sind das Wichtigste für eine fruchtbare Verständigung.

 

Zahlreiche Bilder und Dokumente unterstreichen die einzelnen Geschichten. In ihm sind mehrere Bilddokumente von der Pressefotografin Angelika Lindenbeck aus Schwerin enthalten.

Dadurch enthält dieses Buch knapp 300 Seiten.

 

Nun verliefen wie im Fluge fast dreißig Jahre seit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Um die noch vorhandenen Vorurteile abzubauen, braucht es auch in Zukunft viele persönliche Begegnungen und hoffentlich zahlreiche Leser für die von Mecklenburgern tatsächlich erlebten Erlebnissen.